Islamische Feiertage 2011 - 2015

Der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM), also die Verbände DITIB, VIKZ, Islamrat und Zentralrat zusammen haben sich gemeinsam auf einen einheitliche Zeitrahmen verständigt

2013

  • 1. Ramadan: 9. Juli 2013
  • Das Fastenbrechenfest: 8. August - 10. August 2013
  • Das Opferfest: 15. Oktober - 18. Oktober 2013
Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:
  • Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 23/24. Januar 2013
  • Das islamische Neujahr (1435 n.H.): 4. November 2013
  • Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 13. November 2013
2014
  • 1. Ramadan: 28. Juni 2014
  • Das Fastenbrechenfest: 28. Juli - 30. Juli 2014
  • Das Opferfest: 4. Oktober - 7. Oktober 2014
Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:
  • Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 12/13. Januar 2014
  • Das islamische Neujahr (1436 n.H.): 25. Oktober 2014
  • Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 3. November 2014
2015
  • 1. Ramadan: 17. Juni 2015
  • Das Fastenbrechenfest: 17. Juli - 19. Juli 2015
  • Das Opferfest: 23. September - 26. September 2015
Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:
  • Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 2/3. Januar 2015 + 22/23. Dezember 2015
  • Das islamische Neujahr (1437 n.H.): 14. Oktober 2015
  • Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 23. Oktober 2015
Fastenbrechenfest: Auch Ramadanfest, Arabisch „Idul Fitr“, Türkisch „Ramazan Bayramı“
Opferfest: Arabisch „Idul Adha“, Türkisch „Kurban Bayrami“. Das Opferfest ist das höchst islamische Fest.
Nach Hidschra (n.H.): d.h. nach der Auswanderung des Propheten Muhammad von Mekka nach Medina im Jahre 622 n.Ch. (Beginn der islamischen Zeitrechnung)

Das Fastenbrechenfest und das Opferfest sind die eigentlichen Feste im Islam. Sie sind für alle islamischen Rechtschulen und Völker verbindlich und richten sich nach dem islamischen Mondkalender.

Die Festlegung der Daten dieser Feste und ihre Umrechnung auf den Gregorianischen Kalender wird bei manchen Rechtsschulen nicht nur von der astronomischen Rechnung, sondern auch von der eigentlichen Sichtung des Neumondes abhängig gemacht. Dies führt dazu, dass die genaue Festlegung besonders beim Ramadanfest manchmal erst am Vorabend des Festes möglich ist. Geographische Gegebenheiten könne auch dazu führen, dass die Festlegung des Festes in den verschiedenen Islamischen Ländern um einen Tag variiert.

Die anderen o.g. festlichen Anlässe haben keinen einheitlich verbindlichen Charakter im theologischen Sinne, werden jedoch von manchen islamischen Rechtschulen und Völkern als Feste betrachtet.

Die Fastenzeit beginnt im Monat Ramadan täglich bei der Morgendämmerung und endet beim Sonnenuntergang. Während dieser Zeit ist Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr nicht erlaubt.

Die Fastenpflicht betrifft alle Muslime ab der Geschlechtsreife, diese wird für Mädchen durch die erste Monatsblutung und für Jungen durch den ersten Samenerguss festgelegt. Vor diesem Zeitpunkt ist das freiwillige Fasten erwünscht.

Alte, kranke und schwache Leute, sowie Reisende, Schwangere, Wöchnerinnen und menstruierende Frauen sind von der Fastenpflicht befreit.

(Bitte beachten Sie, dass die Festlegung des Tages von Ramadan und dem Festtag aufgrund unterschiedlicher Rechnungsgrundlagen um einen Tag variieren kann.)